Webseite von PD Dr. Wolfgang Schindler

Proseminar „Lexikalische Semantik“, Sommer 2019, Do 14 – 16 Uhr in Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum B 015 (Klausur 25.07.: Hauptgebäude A 022)

 

Den Elektriker trifft der Schlag

Der Gärtner beißt ins Gras

Der Gelehrte gibt den Geist auf

Der Hase gibt den Löffel ab

Der Koch gibt den Löffel ab

Der Koch tritt vor seinen Schöpfer

Der Metzger geht den Weg allen Fleisches

Der Religiöse muss dran glauben

Der Schaffner liegt in den letzten Zügen

Der Schornsteinfeger kehrt nie wieder

Der Stürmer wird um die Ecke gebracht

Der Turner verreckt

Im Internet finden sich unter Überschriften wie „Standesgemäße Todesarten“ Zeilen wie diese oben. Deren Ursprung habe ich bisher nicht ermitteln können.

Was können wir von der Lexikalischen Semantik aus dazu sagen und was sagen Sie dazu?

 

1  Aktuelles   

- Nicht vergessen: Die Klausur am 25. Juli findet statt in LMU-Hauptgebäude, Raum A 022 (wie üblich Do. 14-16).

-  Lösungsskizzen zu den Aufgaben aus unserem Semantik-Handout (Die L. sollten nun komplett sein; Fehlendes bitte anmahnen.)

- Plan für den 18.7.: Die Aufgaben S. 31 besprechen! – Ihre Fragen beantworten! >> Plan am 18.7. „abgearbeitet“!

- (11.7.) Am 11.7. haben wir besprochen: Kap. 11 Prototypentheorie und Kap. 14 Bedeutungswandel.

- (12.7.) Das Kapitel Bedeutungswandel im Seminarhandout habe ich überarbeitet.

- (4.7.) Heute wurde besprochen: (i) Syntagmatik: Fragen und Aufgaben; (ii) Kap. 9 Wortfeld/lex. Feld; (iii) Pustejovsky (6.1). Begonnen haben wir am Ende mit der Prototypentheorie.

- (28.6.) Wir sind am 27.6. bis zu „zeugmatische Konstruktion“ gekommen und setzen am 4.7. mit Kap. 9 Wortfeld etc. fort.

               Hausübung: Bitte bis 4.7. die Übung zu den syntagmatischen Relationen bearbeiten (S. 29)!

- (14.6.) Gestern haben wir besprochen: einschließlich Konversität (8.1.2.3); mit 8.1.2.4 setzen wir am 27.6. fort!

- (12.6.) Nun finden Sie weiter unten ein Beispiel für eine PS-Klausur.

- (6.6.) Heute sind wir im Thema Synonymie steckengeblieben und fahren damit fort. Bitte die Übung zur Synonymie (Handout) lösen!

- (5.6.) Unsere Abschlussklausur am Donnerstag, den 25.07.2019: 14:00 bis 16:00 im Hauptgebäude in Raum A 022 (Lichthofnähe).

- (23.5.) Hausübung für den 6.6.: Aufgaben Handout S. 21 (vor 6.3).

               Am 23.5. haben wir die Merkmalssemantik ausführlich besprochen und geübt. Der Rest des Kap. Dekomposition (7.2 etc.) folgt am 6.6.. Dann geht es weiter zu den semantischen Relationen.

- (22.5.) Am 16.5. haben wir die Besprechung von Kap. 7 begonnen. Bitte bearbeiten Sie die beiden Aufgaben auf S. 20 (vor 7.2) bis zum 23.5., dann besprechen wir sie.

              Am 23.5. setzen wir das Thema Dekomposition fort und betrachten die Weiterentwicklungen (7.2, 7.3). Evtl. beginnen wir noch mit Kap. 8, unserem nächsten Thema.

              Pustejovsky (Kap. 6.1) haben wir übersprungen und holen es - je nach verfügbarer Zeit - noch nach.

- (9.5.) Hausübungen für die vierte Sitzung (16.5.): S. 15 (48-51)! Wir diskutieren Ihre Lösungen am 16.5.!

            In der dritten Sitzung (9.5.) sind wir gekommen bis S. 15, 6.1. Ob wir 6.1 Pustejovsky „durchnehmen“, werde ich noch überlegen. Auf jeden Fall bearbeiten wir am 16.5. die Hausübungen

            und arbeiten uns in die dekompositionale bzw. die Merkmalssemantik ein.

- (2.5.) In der 2. Sitzung sind wir im Handout gekommen bis: S. 10. Wir setzen am 9.5. fort mit expressiver Bedeutung (Abrundung) und Konnotation.

    - In der ersten Sitzung sind wir im Handout (2.1) bis ins Kap. „Drei Ebenen von Bedeutung“ gekommen und machen dort am 2.5. weiter.

 

2  Seminarablauf

2.1 Handout

>>>  Das PS-Semantik-Handout können Sie hier herunterladen!  <<<  (Version 12.7.19)

PS-Anforderungen für den Leistungsnachweis: Mitmachen, mitdiskutieren, Abschlussklausur

 

2.2 Termine

Termine (12):  25.04., 02.05., 09.05., 16.05., 23.05., 06.06., 13.06., 27.06., 04.07., 11.07., 18.07.,  25.7. Abschlussklausur im Hauptgebäude in Raum A 022 (Lichthofnähe))

3  Begleitmaterialien

3.1 Dölling, Johannes: Materialien zu einer Semantik-Pragmatik-Vorlesung.

      1 Bedeutungsebenen, Bedeutungsarten; Semantik vs. Pragmatik                                     Dölling: semprag1; semprag2 ohne 2.4

      2 Dimensionen der Bedeutung (deskriptiv, sozial, expressiv; Konnotationen)                    Dölling: semprag3

      3 Ambiguität                                                                                                                                              Dölling: semprag4

      4 Dekomposition                                                                                                                                     Dölling: semprag 5.5; 8.4 (der Ansatz, nicht Details wie λx ...)

      5 Bedeutungsbeziehungen                                                                                                                   Dölling: semprag5

      6 Wortfelder                                                                                                                                              Dölling: semprag5, 5.4

      7 Kognition, Bedeutung, Prototypentheorie                                                                      Dölling: semprag6

!!!    In meinem Semantik-Handout sind, gelb markiert, Bezüge zu den Folien von Johannes Dölling angegeben (Kürzel wie JD semprag 1). Bitte lesen Sie diese wöchentlich mit!

3.2  !!!  Eine weitere empfehlenswerte Begleitlektüre ist die Semantik-Einführung von Sebastian Löbner (2015), siehe unten!

3.3  Ich verlinke meine VL Semantik vom WS 2001/02:

        W. Schindler, Vorlesung Semantik, Winter 2001/2002 (nicht mehr up to date, Formatierungen gehörten überarbeitet; aber in Teilen vielleicht anregend)

3.4  Hier sehen Sie ein Beispiel einer älteren Semantik-Klausur. Es wird allerdings (Gaststudierende evtl. ausgenommen) in unserer Klausur keine Wahlfragen mehr geben,

                sondern je nach ECTS-Anforderungen ein mehr oder weniger großes Paket von obligatorisch zu beantwortenden Fragen.

 

4  Literatur- und Nachschlagehinweise

Aitchison, J. 1997. Wörter im Kopf. Tübingen [eine Einführung in das mentale Lexikon, die u. a. behandelt, wie Wortbedeutungen und Bedeutungsbeziehungen mental repräsentiert sein könnten; v.a. die Kapitel zur Wortbedeutung (v.a. 4., 5. 6. 7., 8.) sind lesenswert]

! Busse, Dietrich. 2009. Semantik. Paderborn: W. Fink. [knappe informative Einführung]

Cruse, D. A. 1995 [1986]. Lexical Semantics. Cambridge. [immer noch lesenswerte ´“klassische“ Einführung, insbesondere zur Wortbedeutung und zu semantischen Relationen]

Cruse, D. A. 2000. Meaning in language. An introduction to semantics and pragmatics. Oxford.

! Löbner, Sebastian. 2015. Semantik: Eine Einführung. 2., überarb., aktual. u. erw. Aufl. Berlin/Boston  [interessant, kognitiv orientiert, nicht nur lexikalisch-semantisch, auch satz- und logisch-semantisch orientiert]

      Löbner (2015) ist auch als E-Book über das E-Medien-Login unserer UB zu erreichen!

! Lyons, J. 1995. Linguistic Semantics. Cambridge. [Diese Buch war lange Zeit ein Standardwerk; immer noch lesenswert]

Schwarz, M./Chur, J. 2001. Semantik: ein Arbeitsbuch. 3. Aufl. Tübingen. [Im Bereich der Wortsemantik knapp, (nur) fürs „Anwärmen“ brauchbar]

Schwarze, Chr. 2001. Introduction à la sémantique lexicale. Tübingen. [auf Frz., gute Einführung in die lex. Semantik, die v. a. näher auf die Repräsentation der Wortbedeutung bei N, V, Adj und Präp eingeht]

 

 

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