Webseite von PD Dr. Wolfgang Schindler

Proseminar „Lexikalische Semantik“, Sommer 2019, Do 14 – 16 Uhr in Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum B 015

 

Den Elektriker trifft der Schlag

Der Gärtner beißt ins Gras

Der Gelehrte gibt den Geist auf

Der Hase gibt den Löffel ab

Der Koch gibt den Löffel ab

Der Koch tritt vor seinen Schöpfer

Der Metzger geht den Weg allen Fleisches

Der Religiöse muss dran glauben

Der Schaffner liegt in den letzten Zügen

Der Schornsteinfeger kehrt nie wieder

Der Stürmer wird um die Ecke gebracht

Der Turner verreckt

Im Internet finden sich unter Überschriften wie „Standesgemäße Todesarten“ Zeilen wie diese oben. Deren Ursprung habe ich bisher nicht ermitteln können.

Was können wir von der Lexikalischen Semantik aus dazu sagen und was sagen Sie dazu?

 

1  Aktuelles   

 

2  Seminarablauf

2.1 Handout

>>>  Das PS-Semantik-Handout: Die derzeitige Handout-Version können Sie hier einsehen!  <<<  (Version 14.4.19. Eine Druckfassung wird zu Semesterbeginn ausgeteilt.)

PS-Anforderungen für den Leistungsnachweis: Mitmachen, mitdiskutieren, Abschlussklausur

 

2.2 Termine

Termine (12):  25.04., 02.05., 09.05., 16.05., 23.05., 06.06., 13.06., 27.06., 04.07., 11.07., 18.07.,  25.7. Abschlussklausur

3  Begleitmaterialien

3.1 Dölling, Johannes: Materialien zu einer Semantik-Pragmatik-Vorlesung. Online: http://home.uni-leipzig.de/doelling/veranstaltungen/semprag.html [kurz und prägnant]

      1 Bedeutungsebenen, Bedeutungsarten; Semantik vs. Pragmatik                                     Dölling: semprag1; semprag2 ohne 2.4

      2 Dimensionen der Bedeutung (deskriptiv, sozial, expressiv; Konnotationen)                    Dölling: semprag3

      3 Ambiguität                                                                                                                                     Dölling: semprag4

      4 Dekomposition                                                                                                                              Dölling: semprag 5.5; 8.4 (der Ansatz, nicht Details wie λx ...)

      5 Bedeutungsbeziehungen                                                                                                           Dölling: semprag5

      6 Wortfelder                                                                                                                                    Dölling: semprag5, 5.4

      7 Kognition, Bedeutung, Prototypentheorie                                                                      Dölling: semprag6

!!!    In meinem Semantik-Handout sind, gelb markiert, Bezüge zu den Folien von Johannes Dölling angegeben (Kürzel wie JD semprag 1). Bitte lesen Sie diese wöchentlich mit!

3.2  !!!  Eine weitere empfehlenswerte Begleitlektüre ist die Semantik-Einführung von Sebastian Löbner (2015), siehe unten!

3.3  Ich verlinke meine VL Semantik vom WS 2001/02:

        W. Schindler, Vorlesung Semantik, Winter 2001/2002 (nicht mehr up to date, Formatierungen gehörten überarbeitet; aber in Teilen vielleicht anregend)

 

4  Literatur- und Nachschlagehinweise

Aitchison, J. 1997. Wörter im Kopf. Tübingen [eine Einführung in das mentale Lexikon, die u. a. behandelt, wie Wortbedeutungen und Bedeutungsbeziehungen mental repräsentiert sein könnten; v.a. die Kapitel zur Wortbedeutung (v.a. 4., 5. 6. 7., 8.) sind lesenswert]

! Busse, Dietrich. 2009. Semantik. Paderborn: W. Fink. [knappe informative Einführung]

Cruse, D. A. 1995 [1986]. Lexical Semantics. Cambridge. [immer noch lesenswerte ´“klassische“ Einführung, insbesondere zur Wortbedeutung und zu semantischen Relationen]

Cruse, D. A. 2000. Meaning in language. An introduction to semantics and pragmatics. Oxford.

! Dölling, Johannes: Materialien zu einer Semantik-Pragmatik-Vorlesung. Online: http://home.uni-leipzig.de/doelling/veranstaltungen/semprag.html [kurz und prägnant]

! Löbner, Sebastian. 2015. Semantik: Eine Einführung. 2., überarb., aktual. u. erw. Aufl. Berlin/Boston  [interessant, kognitiv orientiert, nicht nur lexikalisch-semantisch, auch satz- und logisch-semantisch orientiert]

! Lyons, J. 1995. Linguistic Semantics. Cambridge. [Diese Buch war lange Zeit ein Standardwerk; immer noch lesenswert]

Schwarz, M./Chur, J. 2001. Semantik: ein Arbeitsbuch. 3. Aufl. Tübingen. [Im Bereich der Wortsemantik knapp, (nur) fürs „Anwärmen“ brauchbar]

Schwarze, Chr. 2001. Introduction à la sémantique lexicale. Tübingen. [auf Frz., gute Einführung in die lex. Semantik, die v. a. näher auf die Repräsentation der Wortbedeutung bei N, V, Adj und Präp eingeht]

 

 

 __________________________________________________________________________________________

Navigation: Startseite / Lehre / Büro / Charakteristik / Infos / Kommissionen / Links / Prüfungen / Schriften