Webseite von PD Dr. Wolfgang Schindler

Proseminar „Phraseologie“, Winter 2018/2019, Mittwoch 16 – 18, 303 RG

 

1  Aktuelles

·         Die gelb markierten Handouts/Papers (WS) und das in den PS-Sitzungen Besprochene (das Sie über die „Schriften“ rekonstruieren können) sind Grundlage für die Abschlussklausur! (Meine Phraseologie-VL dient nur als Hintergrund, vermutlich steht da zu unseren Themen nicht mehr drin als in meinen Papers unten; ebenso dient Lapinskas (2013) der persönlichen – aber hiermit angeratenen! – Vertiefung.)

(23.01.)  Programm für den 30.1.: Vertiefung der phraseologischen Sondergruppen (Festigung des Wissens, das Ihre schönen Referate vermittelt haben, zudem auch für die Klausur wichtig)

·         (23.01.)  Handout Kriterien von Jacqueline Grandy & Johannes Büttner

·         (22.01.)  Handout Sprichwörter von Lena von Gaisberg-Schöckingen

·         (11.01.)  Handout Routineformeln von Sandra Schatz

·          (18.12.) Handout Phraseologie & Körper von Angelina Kahl

·         (30.11.)  Handout Phraseologie & Geschlecht von Johanna Roth

·         (28.11.)  Handout von Johanna-Maria Ladwig und Jakob Renz zu Pawley & Syder (1983)

   Handout Phraseoschablonen von Katharina Pröll

·         (15.11.)  Handout FVG von Laura Schmedding

·         (15.11.) Am 21.11. besprechen wir Kollokationen & FVG weiter und ggf. noch etwas, was ich bis dahin vorbereite.

               Am 28.11. geht es dann, wie unten im Programm vorgesehen, weiter.

·         (12.11.) Handout Kollokationen von Alisa Fenske & Paula Telge

·         (9.11.) Unverbindliches Muster einer möglichen Abschlussklausur

·         (6.11.) Handout Binomiale von Svenja Elsesser

                 - Trinomiale Daten (Sitzung (7.11.)

                 - (nur ergänzend:) W. S. Paper Binomiale

·         (30.10.) Handout Enge & weite Phraseologiekonzeption von Elisa Uhl

·         (29.10.) Unsere Themen vom 24.10. haben wir bearbeitet. Am 31.10. geht es mit Dmitrij Dobrovol’skijs Konzeption weiter.

·         (23.10.) Sitzung 1: meine Notizen zur Phrasemsuche in „Adel verblödet“

·         (17.10.) Ich habe die Kurzreferateliste aktualisiert (lila > rot).

·         (16.10.) Seminar- bzw. Modulanforderungen: Kurzreferat (unten lila) und Abschlussklausur am 6.2.19

·          (16.10.) Mögliche Kurzreferate (Besprechung am 17.10.) sehen Sie unten in lila Farbe!

 

2  Seminarablauf

2.1  Die Arbeitsgrundlage für dieses PS:

        >>> Bitte laden Sie unser PS-Seminarhandout Phraseologie herunter! <<< 

       >>> Zu einigen Themen sollten Sie einen Blick in meinen Vorlesungstext (Version 12/2018) werfen <<<

        2.1.1 Empfohlene optionale (freiwillige) Begleitlektüre bzw. zum Nachschlagen:

-          Burger, Harald (2010): Phraseologie. Eine Einführung am Beispiel des Deutschen. 4. Aufl. Berlin: Erich Schmidt

-          Fleischer, Wolfgang (1997):  Phraseologie der deutschen Gegenwartssprache. 2. durchges. u. erg. Aufl. Tübingen: Niemeyer

-          Lapinskas, Saulius (2013), Zu ausgewählten theoretischen Problemen der deutschen Phraseologie. Ein Lehrbuch für Studierende der Germanistik. Univ. Vilnius.

-          Schindler, Wolfgang (1996): Phraseologismen  und  phraseologische  Bindungsebenen.  Habilitationsschrift  LMU  München, unveröff. 320 S.

            -     Stumpf, Sören (2015): Formelhafte (Ir-)Regularitäten. Frankfurt/M. u. a. Onlineversion hier klicken.

2.1.2 Lexika zum Thema Phraseologismen:

            - Redewendungen-DUDEN (Duden-Reihe Bd. 11, 2013) und ggf. Zitate-DUDEN (Bd. 12, 2011)

            - Webseite von Dr. Stefan Ettinger (ehem. U Augsburg)

2.2  Termine (15): 17.10., 24.10., 31.10., 7.11., 14.11., 21.11., 28.11., 5.12., 12.12., 19.12.18 --  9.1.19, 16.1., 23.1., 30.1., Abschlussklausur am 06.02.2019

2.3  Themenplan

Der Themenplan ist nur eine ungefähre Richtschnur! Je nachdem, wie es uns gefällt, werden wir eventuell die Reihenfolge ändern, weitere Themen einführen oder neue gegen unten erwähnte Themen austauschen.

Wenn wir schneller oder langsamer vorankommen, ist das kein Problem. Die Phraseologie ist ein weites Feld.

Wichtig ist es, anhand ausgewählter Teilbereiche zu verstehen, welchen Stellenwert die Phraseologie (bzw. Phraseologizität) im Sprachsystem hat.

     Die Kurzreferate sind lila markiert. Rot markiert sind vergebene Themen!  In Klammern ReferentInnenanzahl. Die Literaturhinweise (s. auch 2.1.1) sind Tipps, Sie können

     andere Fachliteratur verwenden, auch im PS-Handout (2.1) gibt es Literaturhinweise zu den einzelnen Themen!

17.10.  Einführung, Organisatorisches, Besprechung der Themenabfolge

            Wie erkennen wir Phraseologismen? Textgrundlage: „Adel verblödet“

24.10. Fortsetzung der Besprechung von „Adel verblödet“   (Notizen dazu s. oben!)

    &     Phraseologismen: Eigenschaften und Klassifikation

                        1 Was bedeutet „enge Phraseologiekonzeption“ (1), was „weite Phraseologiekonzeption“ (1)? Tipp: Burger „30 Jahre …“ (auch unten Punkt 3)  Elisa Uhl   (Handout s. oben!)

                        2 Treffen Sie anhand Schindler (1996; online) eine Ihnen sinnvoll erscheinende Auswahl an Phraseologizitätskriterien und stellen Sie diese vor! (1-2)  Johannes Büttner, Jacqueline Grandy

31.10. Phraseologismen als Wortverbindungen, die Irregularität(en) aufweisen  (Handout in Sitzung ausgeteilt)

            15 Stellen Sie die zwölf Irregularitätsmerkmale aus Dobrovol’skij (1995: Kap. 1.3) kurz vor (1-2) … wenn Sie wollen, auch den „Berechnungsmechanismus“!  Julia Becker, Amelie Böhler

7.11.    Binomiale (Paarformeln bzw. Zwillingsformeln)

            3 Was versteht man unter Binomial (bzw. Paarformel, Zwillingsformel)? Was sind deren zentrale Eigenschaften? (1-2)  Svenja Elsesser  (Handout s. oben!)

14.11.  Kollokationen & Funktionsverbgefüge (FVG)

            4 Was ist eine Kollokation? (1-2)  Alisa Fenske, Paula Telge   (Handout s. oben!)

            5 Was sind Funktionsverbgefüge (2)  Laura Schmedding   (Handout s. oben!)

21.11.  Ich werde zunächst an die Thematik vom 14.11. (Kollokation, FVG) anknüpfen und etwas präsentieren und mit Ihnen diskutieren. Für den Fall,

            dass wir dann noch Zeit haben, bereite ich etwas vor.  (Paper WS)

28.11.  Teil 1: Pawley & Syder (1983)   (Paper WS)

            Pawley & Syder (1983)

            6 Wie lauten die beiden „Rätsel“ (puzzles)? Was wird als des Rätsels Lösung vorgeschlagen? (1-2)  Johanna-Maria Ladwig, Jakob Renz  (Handout oben)

            Teil 2: Phraseoschablonen  (Paper WS)     (Handout oben)

            7 Was ist eine Phraseoschablone? Geben Sie ein Beispiel! (1)  Katharina Pröll

5.12.    Satzförmige Phraseologismen

            12 Wie wird „Sprichwort“ bestimmt (bitte keine Wischiwaschi-Definition) und welche Rolle spielen Sprichwörter damals und heute? (1-2)  Lena Gaisberg-Schöckingen

            13 Wie wird im Rahmen der Phraseologie „Gemeinplatz“ (als sprachliche Einheit) bestimmt? (1)

12.12.  Phraseologie & Körper (Paper WS)

            8 Was ist ein Somatismus, was ist ein Kinegramm, was ist ein Pseudokinegramm und was ist eine Phraseogeste? (1-2)  Angelina Kahl, Michaela Leitl     (Handout oben)

19.12.  Phraseologie & Geschlecht  (Paper WS)

            9 Bringen Sie zwei, drei Beispiele für Phraseologismen, die mit dem Aspekt Geschlecht zu tun haben (und weshalb)!  Johanna Roth (Handout oben)

9.1.      Phraseologismen in der Werbung

            11 Suchen Sie Beispiele für Phraseologismen in der Werbung und stellen Sie uns Einsatzzweck bzw. -witz vor! (1)   Bruno Wolf  (Handout wurde in der Sitzung ausgeteilt)

16.1.    Pragmatische Phraseologismen (Routineformeln)

            10 Was sind Routineformeln? Können wir diesen „Haufen“ ein wenig subklassifizieren? (1-2)  Sandra Schatz    (Handout oben)

23.1.    Momentan vorgesehen: Diana van Lancker (Sidtis): Freie (propositional) und feste (formulaic) Verbindungen und ihre Verarbeitung im Gehirn

            & Vertiefung der phraseologischen Sondergruppen (Festigung des Wissens, das Ihre schönen Referate vermittelt haben, zudem auch für die Klausur wichtig)

            30.1.    Je nach zeitlichem Verlauf evtl. Weiterführung vom 23.1. & Wie es uns gefällt … (Wenn Sie Fragen zum Klausurstoff haben, behandeln wir diese.)

       6.2.19       Abschlussklausur in der letzten Seminarsitzung

 

3  Literatur- und Nachschlagehinweise

    finden Sie im Handout (oben 2.1) und im Verzeichnis meiner Vorlesung „Phraseologie“

- Das im Handout angeführte Werk Saulius Lapinskas (2013) ist in einer Online-Version (PDF) über diesen Link erreichbar:

       - http://www.europhras.org/index.php?option=com_jresearch&view=publication&task=show&id=762&Itemid=66&lang=de

      - Online-Lexikon zur diachronen Phraseologie (Leitung Prof. Dr. Annelies Häcki-Buhofer, U Basel et al.). Inzwischen abgeschlossen?

      - Meine Habilitationsschrift zum Thema Phraseologie (Wolfgang Schindler, 1996, unveröffentlicht)

      - Meine Vorlesung zum Thema Phraseologie (Version 12/2018; unvollendet)

      - Burger, Harald: 30 Jahre germanistische Phraseologieforschung

      - Dobrovol’skij, Dmitrij (1995): Kognitive Aspekte der Idiom-Semantik. Tübingen

 

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