Webseite von PD Dr. Wolfgang Schindler

Proseminar /fo.no.lo.ʼgi:/ und <Graphematik>, Sommer 2017, Dienstag 10 – 12

Die Schwerpunkte dieses PS sind: Lautschrift (IPA), Standardlautung, phonologische Merkmale, phonologische Prozesse und Regeln (Assimilation, Epenthese etc.), Silbenstruktur, Silbifizierung, Sonoritätshierarchie, Akzentvergabe, Pedifizierung, Optimalitätstheorie sowie das an die Phonologie anschließbare (phonographische, silbische und morphologische) Schreiben.

Übungen im PS sind vorgesehen! Wir werden meinem Handout folgen (s. unten). Bitte stets mitlesen und nach-denken, was wir in der Sitzung besprochen haben!

>>> Die begleitende Lektüre von Eisenberg (2013), s. 3) Literatur, ist (auch zur Klausurvorbereitung) empfohlen! Sie können auch andere Begleitliteratur wählen (s. Punkt 3). <<<

 

1  Aktuelles

- (11.7.)  Sie finden alle semester- und klausurrelevanten  Lösungsskizzen (zu den Aufgaben im Handout) jetzt (11.7.17) hier!

- (11.7.) Einschließlich morphologische Schreibungen haben wir den Semesterstoff durchgenommen. Am 18.7. frage ich Sie, welche der verbleibenden Übungen aus dem Handout (und evtl. welche Aufgaben aus der „Übungsklausur“) wir noch zusammen durchsprechen wollen, und dann ist Frage- und Übungsstunde.

- (4.7.) Lösungsskizze zur Übungsklausur unten! Verbesserte Version 18.07.17

               Am 11.7. behandeln wir die silbischen Schreibungen (den Rest) und die morphologischen Schreibungen. Dann sind wir durch. Am 18.7. ist Frage-/Übungsstunde. Am 25.7. unsere Klausur.

- (27.6.) Da wir (nur) noch drei „Stoff“-Sitzungen haben (am 18.7. wäre traditionell eine Frage- und Übungssitzung), denke ich, wir runden heute (27.6.) schon die Phonologie ab und überspringen die Optimalitätstheorie, um noch die Grundzüge der (lautbezogenen) Graphematik anzusehen.

                Für den 4.7. bitte im Handout vorauslesen: einschließlich Graphematik Kapitel 4 Silbische Schreibungen (bis S. 47 – und nächste Woche bitte zu den problematischen Punkten nachfragen)!

- (20.6.) Bitte zum 27.6. vorauslesen: einschließlich Kap. 16 (bis S. 35)!

               Am 20.6. haben wir die Silbifizierung und die Akzentuierung besprochen. Den Rest (Akzentuierung) behandeln wir am 27.6., auch die Aufgaben zum Akzent!

- (12.06.) Zum 19.06. bitte vorauslesen: Handout Kap. 12-14 Akzent (S. 26-32)! Bitte die Aufgaben aus diesen drei Kapiteln bearbeiten!

- (30.05.) Bitte alle Aufgaben im Kapitel 8 zur nächsten Sitzung am 13.06. lösen!

                Am 30.05. sind wir bis Kap. 8.2 Epenthese gekommen. Kap. 8 und die Aufgaben darin besprechen wir am 13.06.

- (30.05.)    Lösungsskizzen Aufgaben Seite 12

- 23.5.  Bis zum 30.5. bitte die Aufgaben auf den Seiten 15 und 19 bearbeiten!

            Lektüre zum 30.5.: Kapitel 8 zum Thema phonologische Prozesse (S. 20-24)

- 16.05. Bis zum 23.05. bitte die Aufgaben auf S. 12 bearbeiten!

              Bitte im Handout lesen bis Seite 19 (Ende Kap. 7)!

              Wir werden nicht alle Feinheiten in Kap. 7 behandeln, aber ich gehe am 23.05. gerne auch Ihre Fragen und Interessen ein.

- (10.5.) Wir überspringen im Handout Kap. 5 und setzen am 16.5. fort mit 6 Merkmale!

              Wiederholen Sie aus dem Basismodul bitte: Was unterscheidet Vokale und Konsonanten? Mithilfe welcher Merkmalsdimensionen (wie Stimmhaftigkeit) beschreiben wir Vokale oder Konsonanten?

              Lesen Sie im Handout Kap. 6 und achten Sie darauf, was Sie an Merkmalen (nicht) kennen! Sehen Sie sich die Vokal- und Konsonantenübersichten auf den Seiten 9, 10, 13 und 16 an

                 und achten Sie auf Unterschiede, die Sie wahrnehmen bzw. die Sie am 16.5. erläutert haben möchten!

- (3.5.) Ich habe den Rest der Übungen auf S. 6 schon mal eingestellt. Ergänzte Version 15.05.17!

- (2.5.)  Zum Hakenkappen-Satz (Umschriftübung) Lösungsskizze hier klicken

            Hoffentlich stimmt alles, ich habe lieber einen Scan hergestellt als mit den Zeichensatzdiakritika zu arbeiten. Ich habe die Affrikate /ts/ mit Bogen versehen, bei Diphthongen wie /ai/ habe ich den schwächeren zweiten Teil mit dem Halbbogen darunter markiert, ich hätte hier statt des Halbbogens unten einen Bogen darüber wie bei der Affrikate machen können (das ginge auch). Bei wollen habe ich im Seminar möglicherweise „Mist“ erzählt (ich erinnere mich nicht genau), denn das Verb ist nach der Schwa-Tilgung ja ein Einsilbler und da ist das ungespannt-kurze (Lok-)o der einzige Nukleus, da muss ich gar nicht überlegen, welcher Sonorant stärker ist, denn beide befinden sich in diesem Fall im Endrand. (Sollte es phonetisch dennoch Anhaltspunkte geben, dass ein Zweisilbler (ohne Schwa) vorliegt, was ich nicht glaube, dann wäre /l/ von der Sonorität her stärker (vgl. Köln) und wäre Nukleus einer wohl unnötigen zweiten, rein konsonantischen Silbe.

- (25.4.) Bitte zur Sitzung am 02.05. die beiden Umschriftaufgaben auf Seite sechs unseres Handouts lösen bzw. aufschreiben. Wir besprechen das in der Sitzung.

 

2  Seminarablauf

Termine (13):  25.04., 02.05., 09.05., 16.05., 23.05., 30.05., 13.06., 20.06., 27.06, 04.07., 11.07., 18.07., 25.07. Abschlussklausur

PS-Anforderungen für den Leistungsnachweis: Mitmachen, mitdiskutieren, Übungsaufgaben bearbeiten und Abschlussklausur

2.1  Die Arbeitsgrundlage für dieses PS:

        PS-Handout Phonologie & Graphematik 2017   

        Die begleitende Lektüre von Eisenberg (2013), siehe 3) Literatur, ist empfohlen und klausurrelevant!

2.2 Materialien

- Das Internationale Phonetische Alphabet (IPA), Version 2015

- Optional: Meinen Vorlesungstext zur Graphematik („Schriftsystem“) finden Sie hier (klicken)!

- Eine alte Klausur als Übungsmaterial

 

3  Literatur- und Nachschlagehinweise

- Bredel, Ursula (2008): Die Interpunktion des Deutschen.

- Duden (2005): Aussprachewörterbuch. 6. Aufl. Mannheim.

- Dürscheid, Christa (2012): Einführung in die Schriftlinguistik. 4. Aufl. Göttingen

- Eisenberg, Peter (2013): Grundriss der deutschen Grammatik. Band 1: Das Wort. 4. Aufl. Stuttgart; Weimar (Kap. 2-4 und Kap. 8!)  [Mögliche Begleitlektüre und klausurrelevant]

- Fuhrhop, Nanna/Peters, Jörg (2013): Einführung in die Phonologie und Graphematik. Stuttgart; Weimar [gute Einführung, up to date, informativ, anspruchsvoll]

- Hall, T. Alan (2011): Phonologie. Eine Einführung. 2. Aufl. Berlin u. a.

- Krech, Eva-Maria et al. (2009): Deutsches Aussprachewörterbuch. Berlin

- Maas, Utz (2006): Phonologie. Einführung in die funktionale Phonetik des Deutschen. 2. Aufl. Göttingen

- Primus, Beatrice (2010): Schriftstrukturelle Grundlagen des deutschen Sprachsystems. In: Bredel, Ursula et al. (Hgg.): Schriftsystem und Schrifterwerb, Berlin, 9-45

- Rues, Beate et al. (2007): Phonetische Transkription des Deutschen. Ein Arbeitsbuch. Tübingen  [Arbeitsbuch, um sich Lautumschrift anzueignen]

- Wiese, Richard (2000): The Phonology of German. Oxford

 

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