Webseite von PD Dr. Wolfgang Schindler 

Charakterisierung meiner wissenschaftlichen Arbeit/Interessen

(zuletzt aktualisiert: 17.03.2021)

 

1 Thematische Interessen in Stichworten

Spezialisierungen in Fettdruck

Graphematik, Interpunktion, Orthographie, Schreibgrammatik (auch: Evolution von Schreibgrammatik), Schriftsystem

Lexikalische Semantik (Ambiguität, konnotative Bedeutung, Polysemie, semantische Relationen)

Lexikologie, Lexikographie (insbesondere: Dictionnaire Explicatif et Combinatoire u. Lexical Functions von Igor Mel' cuk und Kollegen), Lexikoneinträge

Morphologie

Phonologie, Akzentzuweisung, Silbenphonologie, phonologisches Wortdesign, Interaktion Morphologie/Phonologie (z. B. mhd. vogele > Vögel)

Phraseologie, Phraseologizität (Irregularität) von Wortverbindungen, Beschreibung von Phraseologismen, Kollokationen

Sprachspiel, Sprachwitz, Sprachexperiment (persönliches Interesse; viel darüber gearbeitet habe ich bisher nicht)

Syntax

Wortfelder, Wortfeldtheorie, Lexikalische Felder mit Integration von Phraseologismen

 
2 Mögliche Themen für Abschlussarbeiten

Generelle Vorbemerkungen

   - Themen wie "Sprache und Emotion/Geschlecht/Medien/Politik/Werbung" betreue ich nur noch, wenn eine theoretische oder eine empirische Fragstellung bearbeitet wird oder

       wenn bestimmte sprachliche Phänomene in den Blick genommen werden! Ich möchte mehr über linguistische Theorie und Analyse lesen als über „das Wesen der Werbung“ etc.

Da ich eher ein Theoretiker und „Systemanalytiker“ bin: Achten Sie darauf, dass Ihr Arbeitsthema mir nicht „zu unlinguistisch“ erscheint!

   - Empirische Arbeiten betreue ich, kann aber speziell beim Empirischen (Testdesigns, Statistik etc.) wenig helfen, da ich selbst Theoretiker bin und hier wenig Erfahrung habe.

   - Kontrastive Arbeiten betreue ich, wenn (wo es sinnvoll ist) die Leipziger Glossierungsregeln angewendet werden!

Brust schwimmen (neben brustschwimmen), Rad fahren, Marathon laufen, Gewähr leisten, Posten stehen, Tür stehen etc. N-V-Gefüge mit objektartigem Nomen, Objektinkorporation, Kopfadjunkt oder wie auch immer. Beschreibung der Grammatik dieser Konstruktionen (die viel häufiger sind, als man denkt) und Aspekte ihrer Entwicklung (analogische Prägungen, noun stripping, …?).

Constructio ad sensum (Synesis) und syntaktische Kongruenz (Die moderne Literatur, Romane wie Dramen, hat/haben ...)

Dictionnaire explicatif et combinatoire (Igor Mel'cuk et al.): Entwurf von Lexikoneinträgen für deutsche Lexeme

Diskurspartikeln, Diskursmarker, Interjektionen, Gesprächspartikeln, Gliederungssignale usf. – Ein Versuch, im Bereich dialogfunktionaler Partikeln Übersicht und Zuordnung zu schaffen

Divis/Bindestrich: Welche Syntagmen (das Als-ob, das ewige Entweder-oder, das Hin und Her/*Hin-und-her, das Zu-Grunde-Richten/Zugrunderichten, das Sichanpassen/das Sich-nicht-Anpassen, ...) können bzw. müssen mittels <-> gegliedert werden? Empirisches Arbeiten gern gesehen!

Doppelpunkt: Auch wenn die generelle Funktionsweise von <:> im Dt. gut herausgearbeitet ist (z. B. Bredel 2008, Interpunktion), so fehlt m. E. ein konzentrierter Überblick über die verschiedenen Doppelpunktsubkonstruktionen wie „Das Leben: ein Traum!“ oder „Note: gut“ oder „Trotzdem: Das hätte nicht so kommen müssen“, der evtl. auch zeigt, wie die Konstruktionen zusammenhängen.

Interjektionen: Was alles fällt hierunter? Was nicht? Was definiert sie? (Siehe auch Diskurspartikeln!)

Konnotative Bedeutung: Was ist das? Was wird hierunter diskutiert? Was wäre eine sinnvolle Bestimmung (gegenüber denotativer Bedeutung)?

Linker Satzrand: Stellungseinheiten, Unterfelder, Funktionen der Ausdrücke? (Ja, klar, Frau Müller, diesen Stress, ich will den nicht mehr. – ODER: Ja, Frau Müller, klar, diesen Stress, ich will den nicht mehr). (Könnte ggf. um den rechten Satzrand erweitert werden.)

Metrik in der Morphologie (z. B. Tier+e/*Eimere/RuBIne/DOKtor -> DokTOren etc.)

Phraseoschablonen

Routineformeln: z. B. Klassifikationsversuche oder auch lexikographische Perspektiven; Untersuchung von Subklassen; Eigenschaften

Schreibgrammatik als Produkt kultureller Evolution (für Mutige und Entdecker)

       Dieses an sich zentrale Thema sollte uns zu einer Theorie führen, wie sich eine Schreibgrammatik entwickelt. Gewiss nicht so, dass uns Rechtschreibkommissionen (die gab es früher ja nicht) jeweils Neuerungen vorschreiben. Wie breiten sich Neuerungen aus? Welche Initiatoren haben sie? Inwiefern bedeutet diese Entwicklung mehr, als die erlernte Schreibgrammatik einfach zu reproduzieren (so einfach ist es bestimmt nicht)? Welche evolutionären Tests bestehen Neuerungen? Und welche nicht (denn es setzen sich ja langfristig betrachtet meist grammatisch nachvollziehbare Neuerungen durch)? Wie laufen grammatische Pfade ab (exemplarisch, etwa beim Apostroph, der zunächst Auslassungen markierte und später morphologische Aufgaben übernahm)?

Schreibzeichen und deren Grammatik/Stilistik (ggf. ausgewählte Schreibzeichen), zum Beispiel

     - Die Wortzeichen des Deutschen: Theorie und (Schreib-)Praxis (evtl. v. a. durch Franziska Buchmanns Arbeit(en) „abgegrast“?)

     - Eingeschobenes, Eingeklammertes etc. (Gedankenstrich, Klammern)

     - Empirische Studien zur Interpunktion, evtl. auch fehlerlinguistische

Semantik und Pragmatik: Welche Lücken gibt es zwischen der Ausdrucksbedeutung eines Satzes und seiner „kompletten Bedeutung“? Was muss alles interpretiert werden? Was davon können wir der Semantik oder der Pragmatik zuschreiben?

Sprachglossen (SZ etc.): Was beschäftigt "sprachkritische" Menschen derzeit? (Oder: Leserbriefe auswerten, die Sprachliches monieren.)

Sprachspiel/ Sprachwitz/ Sprachexperiment (sehr großes und offenes Gebiet, z. B. die sprachexperimentelle Lyrik, Sprachspiele in der Werbung, Sprachwitze etc.)

Starke Verben: Veränderungen in der jüngeren Vergangenheit (gären, gor/gärte, gegoren/gegärt; Iss! und ?Ess!; Gewunken und gewinkt ...)

Syntagmatische Bedeutungsbeziehungen - ein Systematisierungsversuch (*weißer Schimmel; *blonder Teppich; *mit dem Lippen küssen; ?in einer Spelunke speisen etc.)

Gibt es ein abgrenzbares, strukturiertes System der deutschen Wortbildungssemantik (N. actionis, acti, agentis ..., ornativ, privativ, ...). Oder gibt es kein kein System? Teilsysteme?

Die deutschen Vokale: nur eine Reihe (Silbenschnitttheorie)? Zwei Reihen und: Länge, Gespanntheit, Zentralisiertheit – oder Faktor X und Faktor Y? Oder ganz anders?

Wortfeldtheorie, Wortfelduntersuchungen


Inspiration kann auch das Modul "Grammatik in Fragen und Antworten" des IdS Mannheim bieten: http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/fragen.ansicht

      Vielleicht kann man ausgehend von einer beantworteten Frage zu weiteren Fragestellungen gelangen?
      Und man kann sich die noch unbeantworteten Fragen ansehen! 

Zudem kann der Duden-Band 9 (Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle) Inspiration bieten.

3 Promotion

3.1 Abgeschlossene Promotionen

- Dr. Oliver Huber (2002)
         Dissertation: Hyper-Text-Linguistik. München 2003

- Dr. Christian A. Braun (2007)
         Dissertation: Nationalsozialistischer Sprachstil. Heidelberg 2007

- Dr. Helmut Stöberl (2007)
         Dissertation: Der Zusammenhang von Sprache und Beruf im Kontext unternehmerischer Praxis. Frankfurt/M. 2007

- Dr. Janika Jürgens (2018): Darstellungsmuster in presseorientierten Unternehmensdiskursen zu automatisierten Fahrtechnologien.

         Diskurslinguistische Studien zur Innovationskommunikation. Reihe: Diskursmuster - Discourse Patterns, 19. De Gruyter

              Betreuung erfolgte gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Szurawitzki, dem eigentlichen Erstbetreuer (offiziell Zweitbetreuung wg. externer Tätigkeit)

- Dr. Mei-Chao Gerling-Chu (2021): Sinismen im Deutschen. Entlehnungen aus dem chinesischen Sprach- und Kulturkreis unter Berücksichtigung der Pressesprache am Beispiel des SPIEGEL. PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 248. Hamburg 2021

- Dr. des. Denise Ebert (202x): Baukasten Rhetorik – durch „Jugend debattiert“ zum politisch artikulationsfähigen Individuum. Veränderungen im Sprachgebrauch während des Projekts „Jugend debattiert“ – eine linguistisch-rhetorische Beispielanalyse“.

Status: Dissertation begutachtet und angenommen; Disputation (21.05.2021) erfolgreich. Veröffentlichung steht noch aus.

3.2 Laufende Dissertationsprojekte (z. T. Arbeitstitel)

- Sanli, Serife: Der Apostroph. Nutzung des Apostrophs in Vergangenheit und Gegenwart des Deutschen. Vergleiche mit dem Englischen und Niederländischen. 

4  Seit Frühjahr 2011 betreute bzw. (unten) laufende Bachelor-, Master- oder Zulassungsarbeiten

Nachname     Vorname           Originaltitel der Arbeit

Schanz            Eric                    Typologie und Semantik deutscher Personalpronomina

Lüdeke            Jan                     Phraseologismen in der Eishockey-Live-Berichterstattung beim Hörfunk
Schäfer            Fabian             
Konversionen in der deutschen Wortbildung. Eine theoretisch-begriffliche und terminologische Klärung affixloser Kategorienwechsel
Beer                 Tanja                 Das Komma im Deutschen. Funktion, Regeln und eine empirische Untersuchung zur Kommasetzung bei Infinitivkonstruktionen
Froning            Markus             Sprachveränderung in ausgewählten Werken von Max Frisch
Mayr                Anja                  Textualität und Textsorte in Hörfunkmoderation – Eine textlinguistische Analyse der Hörfunknachrichten des Senders Radio IN    

Sauerer        Eva-Maria           Zur effektvollen Ausnutzung von Mehrdeutigkeit im Wortspiel
Schönfels        Lisa                    Die Besonderheiten von Gattungsnamen und Eigennamen im Deutschen
Rixen             Natalie                Französische Lehnwörter im Deutschen              
Bless             Marion                Analogie in der Morphologie             
Küblbeck        Florian               Fugenelemente im Deutschen. Die Kompositionsfuge im theoretischen Rahmen morphologischer Natürlichkeit
Felser            Anna-Maria         Der frühe Vogel kann mich mal – Modifizierte Phraseologismen aus Social Networks und ihre Verbreitung
Narmandakh     Enkhmaa      Vergleichende Untersuchung des Deutschen und Mongolischen im Bereich der Syntax: Die Nominalphrase. Eine Analyse der Grammatik
Lindbüchl        Isabell               Das Komma bei Infinitiven               
Wagner            Birgit                Morphemdifferenzierende Schreibungen   
Klee                 Susanne            Höflichkeit und Unhöflichkeit im Wandel mit Schwerpunkt auf neuen Medien
Heuring            Christine          Gallizismen in der deutschen Modesprache
Tallafuss         Felix                   Die Textsorte "Todesanzeige"
Morgenstern    Lukas              *inflektiv sei* oder *nicht inflektiv bin*. Eine empirische Untersuchung von Inflektiven und Inflektivkonstruktionen in Internetforen
Simmann        Eva-Maria         Mit Routineformeln und formelhaften Texten als eine „phraseologische“ Formel Sprache „besser“ Verstehen lernen       
Seimen             Heike               Müllern ist hammer, aber guttenbergen ist voll panne. Zur desubstantivischen und deonymischen Konversion im Deutschen
Meißner           Anna                Die ko- und Kontextuellen Bedeutungsphänomene Polysemie und Aktualisierung der literalen Lesart bei verbalen Idiomen am Beispiel

unter die Haube kommen/unter der Haube sein/unter die Haube bringen anhand einer Korpusanalyse

Wilcke             Nicola               Genderspezifische Merkmale in politischen Reden. Eine Analyse anhand ausgewählter Beispiele
Aschenbrenner    Johannes    Konfixe. Zur Trennbarkeit der Kategorie von den Affixen
Ziegenhain   Anna-Rosina       Das System der deutschen Wortbildung und seine Übertragbarkeit auf das Lateinische
Chang            Chien-Yu            Zur Analyse deutscher Adjektivdeklination
Schmidt        Lucia                    Geschlechtstypisches Gesprächsverhalten – anhand von Beispielsanalysen der gesellschaftspolitischen Fernsehdiskussion Anne Will         
Reichhart        Bettina              Die Grammatik der verbalen Pseudokomposita
Türmer             Katharina       Das wo-Relativum im Kontext von geschriebener und gesprochener Sprache
Kühner              Danny             Wörter ohne Plural? Syntaktische und semantische Besonderheiten der Singulariatantum im Deutschen
Ebert            Christian              Konfixe. Eine synchrone Problematisierung
Schuster        Sophie                Vergleich der Konstruktion des AcI im Deutschen und Lateinischen
Zoerner            Anja                  Sind Zielgruppen in Lyrik nachweisbar? Neuromarketing und Corporate Wording in deutschsprachigen Songtexten und Goethes Gedichten
Moritz            Barbara              Kollokationen im Deutschen – Versuch einer Abgrenzung
Breyl            Michael                Beschränkungen für Binomialbildungen im Deutschen
Fredl          Christian                 Binomiale und deren Abfolgerestriktionen
Ebert            Denise                  Veränderungen im Sprachgebrauch während des Projekts „Jugend debattiert“ – eine linguistische Beispielanalyse.

Analysen zu grammatischen, stilistischen und rhetorischen Veränderungen

Gehlen            Jakob                 Vom Konfix zum Wort. Eine theoretische und analytische Arbeit am Beispiel des freien Vorkommens von bio-, öko- und turbo- in Zeitungen

(ausgezeichnet mit dem Preis für herausragende Staatsexamensarbeiten des MZL)

Graf            Andreas                 Suffigierung bei Neologismen und Okkasionalismen
Guyton       Natascha               Projekt Klappbuch. Verbvalenz im Grammatikunterricht der Grundschule
Mende         Sophie                
Neologismen in der Werbung. Eine qualitative Analyse anhand der Zeitschrift „Essen & Trinken“
Ulbrich            Eva                   
Sprachdarstellung und Sprachkritik in Zeitungen und Online-Medien
Wolf             Nadja                   
Die s-Fuge auf dem Prüfstand
Gack            Sabine                  
… weil der Germanist gerne wortbildet! – Rückwärtsgebildete Verben mit verbalem Zweitglied und ihre Eigenschaften
Gvritishvili      Eka                     Zusammenrückung
Kim             Minjoo                  
Kurzwortbildungen sowie praktische Anwendung von Kurzwörtern
Kolpakova     Tatjana              
Bedeutungswandel in der deutschen Sprache
Pflüger            Philipp              
Phraseologismen in der Werbung. Eine Überprüfung der tradierten Phraseologismenklassifikation für Anzeigenwerbung anhand einer Fallstudienanalyse
Roustaei         Ali                       
Das Pronomen es: eine syntaktische Beschreibung seiner Funktionen
Eberhardt     Maximilian        
Die Ellipse – Eine linguistische Betrachtung im Spannungsfeld zwischen grammatisch-syntaktischer und pragmatisch-kommunikativer Analyse
Nguyen Bao     Kim                  Sprachliche Eigenschaften der Verwaltungssprache
Dyballa            Sophie               
Sprachkritik als linguistischer Untersuchungsgegenstand. Entwicklung eines Verfahrens zur Analyse laienlinguistischer Sprachkritik

Decker            Matthias           Schwankungsfälle in der Verbalflexion des Deutschen

Zhang              Jie                     Der Zweitspracherwerb des Erwachsenen. Wie Chinesen Deutsch lernen

Biberger, Lisa                          „Digital Signage“. Vergleichsanalyse der Informationsmedien D-SCREEN und Infoscreen hinsichtlich Leserfreundlichkeit und Verständlichkeit                               

Launhardt, Larissa                    Konnotationen. Begriffsgeschichte und -definition

Wang, Chang                             Die Parenthesen im Deutschen

Wessing, Maximilian             Die Sprache der deutschen Boulevardpresse

Brockmann, Kathi                  Der Apostroph im Rahmen des deutschen Schriftsystems                                                          

Westermaier  Simone           Theoretische Ansätze zur Diskursverarbeitung: Einfluss und Grenzen von linguistischen Phänomenen für gelungenes Diskursverstehen

Meier, Magdalena J.              Verständlichkeit und Wirksamkeit kundenorientierter Sprache         

Neo, Huimin Denise               Die deutschen Funktionsverbgefüge und Support Verb Constructions im Vergleich.

Conzen, Ann-Kathrin             Das Sprachspiel in der Phraseologie. Eine Untersuchung an Idiomen und Sprichwörtern                                           

Hagmaier, Alfred                   Konstruktionsgrammatik: Fruchtbarer Paradigmenwechsel oder antiwissenschaftliches Programm?                                                                             

Rodler, Elena                         Zu den Schwankungen in der Adjektivdeklination nach Pronominaladjektiven im Singular und im Plural. Ein Versuch der Optimierung des Adjektivdeklinationssystems

Petras,  Justine                       C’est- und Es-Spaltsätze kontrastiv. Merkmalsüberprüfung anhand von Beispielen aus dem Petit Prince

Barthel, Fabian                      Onomatopoetika                                                                 

Haller, Karoline                      Wirkungsweise, Wahrnehmung und Entwicklung von Phraseologismen und deren Modifikation in Werbeanzeigen                               

Nüchter, Marion                    Lexikalische Semantik von Horrorfiguren                

Unger, Jana                            Erzeugung von Komik mit Hilfe linguistischer Mittel analysiert anhand von Marc-Uwe Klings Känguru-Chroniken

Wanderer, Jennifer                Bindestriche in BILD der Frau                       

Gelmashina, Maria                Syntagmatische Bedeutungsbeziehungen              

Fleischmann, Florian             Konfixe im Rahmen der Prototypentheorie

Baumann, Tobias                   Empirische Untersuchungen zur Kommasetzung im Deutschen                                        

Matthes, Andrea                   Sprachspiel in deutschen Hiphop-Texten

Liebig, Jakob M.                     Präfixoide. Selbstständige Lexeme in Unterkategorien bereits vorhandener Wortklassen                                      

Nezeris, Alexander                Die Satzschlusszeichen im Deutschen         

Michl   Isolde                          Der Bindestrich – Ein Vorschlag zur Neusystematisierung

Miksch, Sandra                      Das A und O der Zwillingsformeln. Eingehende linguistische Analyse und ausgewählte Erkenntnisse deutsch-französischer Komparatistik

Koch, Ania                              Die Wortfeldtheorie von P. R. Lutzeier am Beispiel der Turngeräte und der Verben des Sprechens             

Andre, Scarlett                       Forschungsarbeit zu Verben mit doppelten Formen im Präteritum und beim Partizip II                                

Springer, Janine                     Die Derivationssuffixe -lich und -bar - zwei austauschbare Wortbildungsmorpheme?                                      

Bihler, Laura                           Partikelverben im Spannungsfeld zwischen Morphologie und Syntax                                        

Deuschl, Rebecca                   Entwicklung der Interpunktion in ausgewählten Werken von Arno Schmidt. (Hin) ….. und weg von der Norm?         

Aigner, Johannes                   Variation in der Schreibung von substantivischen Komposita: Deutsch, Englisch, Niederländisch, Französisch, Italienisch und Russisch im Vergleich

Tu, Sebastian Chang-En         Empirische Untersuchung zu den Verbstellungen im gesprochenen Deutsch und Westmittelbairischen: eine überregionale sprachliche Betrachtung zu weil- und dass-Sätzen

Börner, Maike                        RAF-Diskurs (in ausgewählten Medien). Merkmale des Sprachgebrauchs: Miranda, Anti-Miranda etc.       

Sazanlar, Arzu                        Die historische Entwicklung der Interpunktion und ihre Funktion in der dt. Schriftsprache    

Tuncer, Esra                           Partikelverben           

Antretter, Laura                     Die Präsenz des bairischen Dialekts in der heutigen Zeit

Sturm, Julia                            Happy oder glücklich – Warum gebrauchen wir Anglizismen? Eine Untersuchung zu Entlehnungsgründen und Verwendungsmotivationen

Tauber, Niklas                        Verbale Pseudokomposita. Eine Übersicht zur Grammatik anhand maßgeblicher Vertreter mit anschließender Akzeptabilitätsprüfung von Neubildungen dieser Verbgruppe                              

Nüchter, Marion                    Ungeheuerliche Betrachtungen. Analyse der strukturellen Semantik des Wortfeldes bedrohlicher Wesen und deren Aufarbeitung in lexikologischen Werken

Heizler, Helena                         Der Bindestrich zwischen Norm und Usus: Untersuchung seiner gegenwartssprachlichen Verwendung und Einflüsse auf die Komposita-Schreibung

Lang, Rebekka                          Diatopische Variation der deutschen Standardsprache am Beispiel der deutschsprachigen Schweiz

Fischer, Sophie Theresa          Die Veränderung starker und schwacher Verben in der jüngeren Vergangenheit: Untersuchung von Verben mit Charakteristika schwacher als auch starker Verben

Fenske, Alisa                              Die Vielfalt des Nicht-Gesagten. Vergleich und Evaluation von Implikaturmodellen der klassischen, Neo- und Post-Griceschen Pragmatik

Oswald, Barbara                       Zur Systematisierung von Bindestrichschreibungen auf der Grundlage von Analysen Franziska Buchmanns

Aktuell laufende Arbeiten (Arbeitstitel/-begriffe)

Fuchs, Hanna                         Funktion, Gebrauch und Rezeption von Anführungszeichen an ungewöhnlichen Orten        

Gruber, Eva                            Mehrdeutigkeit Werbung                                          

Herlinski, Jennifer                  Phraseoschablonen                                      

Mack, Timo                            Diskurslinguistische Korpusanalyse des Viruskonzepts in Zeitungsartikeln

Mayer, Simone                       Somatismen mit Bein im Bairischen und im Deutschen - ein Vergleich

Oberacher, Julia                     Affixoide                                                                                            

Pertz, Navina                         Binomiale                   

Werning, Sarah                      Rechtschreibreformen und Reformvorschläge                    

 

                                  

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