Webseite von PD Dr. Wolfgang Schindler  

Hauptseminar „Schriftsystem und Schreibgrammatik“, Winter 2017/18, Donnerstag 16 – 18, S5 Raum 003

 

 

WENWIRHEUTENOCHWIEDIEROEMERSCHREIBENWUERDENDANNSAEHEDASUNGEFAEHRSOAUSALSOONEINTERPUNKTIONOHNEMORPHOLOGISCHESSCHREIBENETCETERA

       Ein Schriftzug, der der antikrömischen Capitalis und der damaligen Scriptio Continua nachempfunden ist.

       Den Unterschied zu heute macht die soziale (kulturelle) Evolution einer Schreibgrammatik.

 

1  Aktuelles

- (17.11.)         Präsentation von Frau Blieninger und Herrn Hortig

- (5.11.)           Präsentation von Frau Meister (GKS)

- (27.10.)         Präsentation von Frau Johne (AG 14)

                        Präsentation von Herrn Wöhrmann (AG 3)

- (20.10.) AG-Vergabe und Terminplan (unten) nun auf dem Stand nach unserer ersten Sitzung

- (19.10.) Übersicht Schriftsystem und Schreibgrammatik (erste Sitzung)

- Für alle, die Beratung bzw. Anleitung bei der Abfassung schriftlicher wissenschaftlicher (Haus-)Arbeiten benötigen, empfehle ich die Kontaktaufnahme mit dem Schreibzentrum der Fakultät:

              http://www.sprach-und-literaturwissenschaften.uni-muenchen.de/studium/schreibzentrum/index.html

 

- Melden Sie sich bitte im LSF für dieses HS an. Wählen Sie aus der Themenliste unten zwei Themen aus, priorisieren Sie diese (z. B.: 1. GKS, 2. Komma) und senden Sie mir eine E-Mail mit Ihrer Wahl!

   Bitte lesen Sie dazu unbedingt die allgemeinen und speziell für Ihr Thema relevanten Ausführungen unserem HS-Handout (Download unter Punkt 2)!

- Die Themen werden im HS teils als Referate (ca. 20 Min., ist ein bisschen vom Thema abhängig), teils als von Expertengruppen oder, je nach Teilnehmerzahl, auch nur von einer Expertin/einem Experten (und mir) geleitete Sitzungseinheiten präsentiert werden.

Wichtig: Im HS-Handout finden Sie Näheres dazu, wie ich mir die Sitzungsgestaltung (Möglichkeiten) vorstelle. Eigene Ideen sind aber auch gerne gesehen!

- In einer Expertengruppensitzung spielen Datenanalysen und -diskussionen eine zentrale(re) Rolle. Sie sollten die Daten, die Sie im Seminarhandout unter Punkt 2 finden, in möglichst wenige scharfe, linguistisch begründete Kategorien einteilen! Und Sie sollten versuchen (es wird nicht immer gelingen, dazu ist dann die Seminardiskussion da), bei jedem Datum linguistisch (phonologisch, morphologisch, syntaktisch usw.) zu argumentieren, weshalb man so schreibt – und ggf., weshalb eine Alternativschreibung grammatisch möglich oder aber ausgeschlossen ist. Beispiel:

               (1) Gute-Laune-Musik (*Gutelaunemusik)

               (2) Sommerlaunemusik (*Sommer-Laune-Musik)

Erläuterung: In (1) wird mit gute Laune eine Wortgruppe, eine NP, als Determinans eines Determinativkompositums verwendet (also [[[gute]A [Laune]N]NP MusikN]N),. Diese Verwendung wird durch Bindestrich(e) markiert. In (2) weist das Determinans zwar auch zwei Konstituenten auf (also [[[Sommer]N [Laune]N]N MusikN]N), diese sind jedoch Teile des Substantivkompositums Sommerlaune. Also: Ist das Determinans eine Wortgruppe/Phrase bzw. syntaktischer Abkunft, dann Divis; ist es morphologisch, dann kein Divis.

- Etwas Zeit zum Diskutieren sollte immer sein, bei Referaten und bei Datenanalysen!

- Generell lege ich Wert auf „lebendige“ Sitzungen, d. h. ich werde mich mit Fragen einmischen, die übrigen Seminarteilnehmer hoffentlich auch! Sie werden sehen, dass das Spaß macht! Ich möchte auf eine mehr dialogische bzw. fachgesprächshafte Form hinaus. Erkenntnisinteresse, Neugier und der Versuch, unsere Schreibung grammatischer zu erfassen als bisher, das sollte unsere Seminarsitzungen prägen. Befürchtungen, man könne „Falsches“ sagen, sind fehl am Platz. Wissenschaft ist Versuch und Irrtum und allmählicher Fortschritt.

- Sollte irgendetwas auf dieser Seite bzw. am HS-Konzept nicht klar sein, dann fragen Sie bitte zurück!

WICHTIG:           1. Bitte halten Sie mit mir eine Vorbesprechung Ihres Seminarbeitrags (üblich: persönliches Gespräch; zur Not: per Mail)!

2. Ich möchte Ihr Seminarhandout oder zumindest einen Rohentwurf davon ein paar Tage vorab ansehen (geht auch per Mail)!

3. Halten Sie dann später im Semester mit mir eine Vorbesprechung Ihrer schriftlichen Hausarbeit! (Bitte das Hauptseminarinfoblatt beachten, s. Punkt 3!)

 

2  Hauptseminar-Handout (aktuelle und vorläufig endgültige Version vom 11.09.2017): Hier finden Sie die Themen und Referate  

Das Nachbeten von Rechtschreibregeln ist nicht Inhalt dieses HS. Wir wollen die Grammatik verstehen! Allenfalls können wir solche Regeln als Grundlage des Herausdestillierens mit heranziehen

(um die Regeln zu straffen, umzuschreiben und mit angemessener Grammatik zu versehen)!

3  HS-Anforderungen für den Leistungsnachweis: Mitmachen, mitdiskutieren und schriftliche Hausarbeit (Hauptseminararbeit)

Bitte beachten Sie die Zeichenzahlangaben (die Umfangsangaben) Ihres Studienganges für die HS-Arbeit! (Richtwert ca.: Zeichenzahl geteilt durch 2000 = Seitenzahl, z. B. 40.000/2.000 = ca. 20 Seiten reiner Text; wo nötig, sprechen wir das unter uns genauer ab)

Zum Thema Hauptseminararbeit: Bitte beachten Sie mein Hauptseminarinfoblatt! Beachten Sie die für Ihren Studiengang vorgeschriebenen Zeichenzahlen!

Ihre Hauptseminar(haus)arbeit sollte sich, doch muss sie sich nicht mit Ihrem AG-Thema befassen. Sollten Sie ein anderes Thema behandeln wollen, können Sie dies mit mir absprechen!

- Abgabetermin für HS-Arbeiten vor (!) dem Abschlusssemester: spätestens 27. März 2018, 12:00 (Zusendung Dateifassung)!

- Abgabetermin für HS-Arbeiten im (!) Abschlusssemester (Anmeldung BA, Staatsexamen): spätestens 20. Februar 2018, 12:00 (Zusendung Dateifassung)!

WICHTIG: Bitte reichen Sie unbedingt parallel eine Dateifassung (bitte nur .doc oder .docx oder .rtf oder .pdf, bitte kein .odt etc.) per E-Mail UND eine Druckfassung (Institut Briefkasten vor Studentensekretariat 304 RG) ein! Falls es knapp würde, genügt zunächst die Dateifassung an mich per E-Mail, die Druckfassung kann auch ein paar Tage später folgen!

Wichtig! Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist ausschließlich die für Sie maßgebliche Prüfungs- und Studienordnung in der gültigen Fassung.


4  Optionale Materialien

    Wer eine Skizze des deutschen Schriftsystems zu Rate ziehen möchte, kann meinen Vorlesungstext mit heranziehen!

5  THEMENLISTE/AG-LISTE 
sowie Seminarablauf, Referatthemen (ausführlich in 2. Handout) und Teilnehmende 

Themen für Referate (und HS-Arbeiten):

Bitte senden Sie mir eine Mail, in der Sie mir Ihre Mitarbeit mitteilen. Wählen Sie zwei AGs aus und geben Sie Ihre Präferenz an (z. B. 1. AG Nr. …, 2. AG Nr. …)! Ich schreibe zurück, was es geworden ist!

Die Termine legen wir gemeinsam fest. Sie können aber, wenn Sie möchten, einen/zwei Wunschtermin/e schreiben.

Sollte Sie ein Thema beschäftigen, das nachstehend nicht erwähnt ist, dann schreiben Sie mir bitte eine E-Mail. Meine Themenliste ist offen!

Die Gestaltung des Themas obliegt Ihnen. Wir müssen im Seminar nie alle Aspekte behandeln. Wählen Sie das Wichtige/Interessante aus! Denken Sie an die begrenzte Seminarzeit.

In Ihrer Seminararbeit können Sie dann ggf. mehr verarbeiten (oder ins Detail gehen).

Rot markierte Themen sind reserviert! Wenn aber (fast) alle Themen belegt sein sollten bei Ihrer Ankunft hier, werden wir sehen, welchem reservierten Thema wir Sie zuordnen können.

AG 1  Schriftsystem oberhalb der Elementareinheiten (Grapheme, Interpunkteme, …)    (Referat)

Zum Beispiel: Welche Eigenheiten prägen das deutsche Schriftsystem oberhalb der Schreibgrammatik? Ausrichtung des Schreibens? Seitenspiegel? Seitenunterteilung? Absatzbildung? Text- und Zeilenmodus?

AG 2  Grundlagen & Basiseinheiten     (Referat)     Marion Nüchter, Victoria Schmitz  9.11.

2.1 Sind Buchstaben aus kleineren („graphetischen“) Einheiten zusammengesetzt?

2.2 Die Basiseinheiten: Was ist ein Graphem? Buchstabe und Graphem?     

2.3 Designbedingungen für Schreibeinheiten? Die graphematische Silbe, graphematischer Fuß und das graphematische Wort (im Deutschen)

 

AG 3 (Für Freaks): Alphabet-, Silben- und logographische Sprachen  (Referat)  

Darstellung der Charakteristika dieser drei Systeme. Mutige können stattdessen oder alternativ auch das japanische Schreibsystem vorstellen (wenn Sie es verstanden haben), das als eines der komplexesten gilt.

Schriftsystemwechsel (Kyrillisch > Lateinisch) im Rumänischen   Frithjof Wöhrmann 26.10.

 

AG 4   Silbische & morphologische Schreibungen   (Referate)

4.1 Entwicklungen/Wandel silbischer/morphologischer Schreibungen in der deutschen Sprachgeschichte    Serafina Ferizaj  23.11.

4.2 Morphemdifferenzierende Schreibungen (Lid/Lied, Seite/Saite – welche Fallgruppen gibt es überhaupt? Wann begann das?)     Gülsüm Tasdelen  23.11.

AG 5  Groß- und Kleinschreibung (GKS)   (5.1, 5.2: Gruppe/Experte, Datenanalyse; 5.3, 5.4: Referat)

5.1 bei Substantiven oder bei NP-Köpfen? Tests für GKS und Problemfälle wie Doppelschreibungen oder Schreibungen, deren Begründung schwerfällt oder verfeinert werden muss (ohne Weiteres/ohne weiteres; 

            des Weiteren/*des weiteren)    Tanja Meister  2.11.

5.2 GKS bei (substantivischen) Wortgruppen: der Rote Milan, das s/Schwarze Brett. Regularitäten (Bereiche der Lexik, z. B. die Schwarze/*schwarze Mamba, das Gelbe/gelbe Trikot, der schnelle/*Schnelle Brüter), Schwankungen (woran liegen diese?), Unklarheiten  

5.3  Diachron: Entwicklung der GKS im Deutschen      

5.4 Evtl. Vergleich der diachronen Substantivgroßschreibung in einigen europ. Sprachen (die bis aufs Deutsche wieder zurückgenommen wurde)  

 

AG 6  Getrennt- und Zusammenschreibung (GZS; Spatien(nicht)setzung)  (Gruppe/Experte, Datenanalyse)    7.12.

6.1 Struktur N + V (verbale Pseudokomposita und Ähnlichen): kopfrechnet/*?rechnet kopf, kopfstehen/steht kopf, eisläuft/läuft eis, brustschwimmt/Brust schwimmt, Zeitung liest/*zeitungliest. Subklassenbildung?     Niklas Tauber 

       Herkunft der Schreibungen?     

6.2 Univerbierungen (zu Gunsten/zugunsten, eben()dieser, infolge()dessen, ob ... wohl --> obwohl)      Hannes Aigner wird am 7.12. über den Typ Bohnen Eintopf (auf Waren) und Verwandtes referieren und ggf. noch Weiteres hinzunehmen

6.3 Struktur N + Adj: Öl fördernd/ölfördernd, *Freude strahlend/freudestrahlend   

 

AG 7  Der Apostroph    (7.1: Gruppe/Experte, Datenanalyse; 7.2 Referat)

7.1 Funktion(en) des Apostrophs (synchron); Probleme? Apostrophierungen wie Willi’s Würstlbude, die Sofa’s, CD’s, CD’chen, montag’s?     Susanne Paura  21.12.

7.2 Entwicklung der Apostrophschreibung (diachron)    Ann-Kathrin Raab  21.12.

 

AG 8  Das Divis (der Viertelgeviertstrich)     (Gruppe/Experte, Datenanalyse)   Florian Fleischmann  11.1.

-  als wortgliederndes Zeichen (Ich-AG, 12-teilig, Druck(-)er(-)zeugnis)

-  Nominale Schreibungen wie das Als-ob, *Hin-und-Her, In-Kraft-Treten/Inkrafttreten etc.

- Divis in Koordinationsstrukturen (Warenein- und ausgang, be- und entladen, *Schül- und Lehrer)

 

AG 9  Die Worttrennung am Zeilenende      (9.1 Gruppe/Experte, Datenanalyse; 9.2 Referat)   9.1 Robert Hortig  & Bettina Blieninger  16.11.

9.1 Optimalitätstheoretische Analyse von Geilfuß-Wolfgang (2007), ggf. im Vergleich zu den Rechtschreib(rat)regeln. Ausprobieren an trennschwierigen Wörtern (Daten)

9.2 Entwicklung/Geschichte der Worttrennung im Dt. nach Hermann (2017) (Referat)

 

AG 10  Das Komma     (9.1: Gruppe/Experte, Datenanalyse; 9.2: Referat)

10.1 Kommasetzung (synchron) und „falsche Kommas“ (z. B. Komma nach langen nicht-satzwertigen Phrasen im Vorfeld)   Rebecca Deuschl  14.12.

        Daten u. a. hier in meinem Übungsblatt zur Kommasetzung im Deutschen!

     - Das (obligatorische/fakultative) Komma bei Infinitivkonstruktionen     

      - Zur Austauschbarkeit (?) von <, ,>, <- -> und <( )> bei "Parenthesen" etc.   

10.2 Entwicklung und Wandel in der Kommasetzung (diachron)     

 

AG 11 Der Doppelpunkt      (Experte, Datenanalyse)   Michael Birth  18.1.

- Verwendung (empirisch, z. B. welche sprachlichen Einheiten/Muster doppelpunktiert werden) und Funktionen (Herausstellung etc.)  

 

AG 12  Das bzw. die Anführungszeichen (<„“> und <‚ ’>      (Experte, Daten und Referat)    Linghe Li  25.1.

- Funktion(en) von Anführungszeichen; empirisch: Analyse konkreten Anführungszeichengebrauchs; zur Gestalt deutscher Anführungszeichen („neunundneunzig unten, sechsundsechzig oben“, Guillemets etc.) 

 

AG 13  Ausrufe- und Fragezeichen (Experte, Datenanalyse oder Referat)   Julia Hemesath  21.12.

<!> und <?> schließen wie der Punkt (<.>) einen Ganzsatz syntaktisch ab (es sind ja auch Punkte – eben mit Erweiterung). Welche Funktionen kommen beiden Zeichen über diese Funktion hinaus zu?

 

AG 14  Die Entwicklung von einer eher schreiber- zu einer leserbezogenen Schreibperspektive im Deutschen   (Referat)    Ines Johne-Heise  26.10.

12  Die Entwicklung der leserbezogenen Schreibperspektive im Deutschen: PGK, silbische, morphologische, syntaktische Schreibungen

- Welche Entwicklungen gibt es Richtung Leserorientierung seit dem Mhd./Frühnhd.?  

Abbau von Nasalstrich etc., Abbau von Schreibvarianten (sein, seyn) usw.

AG 15  Die Diskussion um Rechtschreibreformen und zu reformierende Schreibphänomene     (Referat)     Stephanie Heindle

- Vergleich der Rechtschreibung 1901/02, 1996, 2006 (ggf. in Auswahl das Interessanteste)   

- Diskussion bestimmter Fälle/Fallgruppen

 

AG 16  Gendergerechtes bzw. geschlechtssensibles Schreiben    (Referat, mit Datenanalyse)   Eleonora Diehl & Melanie Grünwald & Andrea Unflath  30.11.

Achtung: „Gefährliches“ Thema! Bitte linguistisch herangehen!

Das Binnen-<I> (StudentInnen), Schrägstriche, Klammern, Gendersternchen, Schreibungen mit <x> etc.

Eventuell: Schreibungen wie man/frau/mensch

Mögliche Unterfragen: Welche wiss. Erkenntnisse (Experimente etc.) gibt es, dass die Schreibung bzw. die Grammatik die Gendersicht beeinflusst? Was bevorzugen Frauen? Gibt es Kommentare der LeserInnen von „Szenemedien“, in denen gendersensible Schreibungen verwendet werden?

AG 17  Schreibung und „Schreibexperimente“ in frühneuhochdeutscher Zeit    (Referat)

Für Freaks und Kenner (ich bin keiner) des Frühneuhochdeutschen (bzw. solchen, die das werden wollen) und seiner Schreibung

AG 18  Schreibexperimente in literarischen Texten (mit Rückbezug auf die Schreibgrammatik, v. a. die Frage, wie mit Schreibkonventionen/-grammatik „gespielt“ wird)   (Referat mit Daten aus lit. experimentellen Texten)

Achtung: „Gefährliches“ Thema! Bitte linguistisch herangehen!

NEU: AG 19  Schriftspracherwerb (im Deutschen): Entwicklungsstadien; Lesen; Schreiben   Jörg Glowka   11.01.

            Ich kenne mich darin zwar (noch) nicht aus, aber das Thema gehört dazu! Vor allem unter dem Aspekt, inwiefern empirische Untersuchungen des Erwerbs Rückwirkungen aus unsere schreibgrammatische Theoriebildung haben.

NEU: 20  Mittel zur Markierung wortstruktureller Informationen

Mögliche Spezialisierung: Strukturmarkierende Schreibungen in Kontaminationsbildungen

Normativ zulässig oder nicht – wir finden in geschriebener Sprache Markierungen wortstruktureller Informationen wie: Apostroph (Schlöss’chen), Bindestrich (Büchner-Preis), Klammern (Na(ck)tionalspieler), Majuskeln (GebäudeManagement), Spatien (Handball Turnier, Linsen Eintopf), durch Schriftauszeichnungen (SchreIBMaschine, Euromagazin) oder durch Verwendung von Sonderzeichen, Symbolen (T€uro) o. Ä.

NEU: 21  Abkürzungspunkt und Auslassungspunkte    André Radtke

 

14  Schreibexperimente wie SchreIBMaschine; BahnCard; LeserInnen; Auszahlungs-Schein, Handy's, LKW's; Kopier Zentrum  

- Bereiche (Gruppen, Werbung; die Diskussion um sog. "Deppenschreibungen")  

- Schreibexperimente in der Literatur (Konkrete Lyrik? Autorenspezifische Schreibungen bei Arno Schmidt o. a.?)   

6  Terminplan für die HS-Vorträge

Wenn möglich, maximal zwei Referate pro Termin! „Rote Termine“ sind gesperrt!

                                   AG/Thema                                                                   Referent(en)

I           19.10.              Organisatorisches, Grundsätzliches, Einführendes                        

II          26.10.              14 Schreiber- > Leserperspektive                             Ines Johne-Heise

                                   3 Schriftsystemwechsel                                            Frithjof Wöhrmann

III         02.11.              5 (5.1) GKS                                                                 Tanja Meister

IV         09.11.              2 Grundlagen & Basiseinheiten                                Marion Nüchter & Victoria Schmitz

V          16.11.              9 Worttrennung                                                        Robert Hortig & Bettina Blieninger

VI         23.11.              4.1 silb. u. morph. Schreibungen                              Serafina Ferizaj

                                   4.2 Morphemdifferenzierende Schreibungen          Gülsüm Tasdelen

VII        30.11.              16 Gendergerechtes Schreiben                                Eleonora Diehl & Melanie Grünwald & Andrea Unflath

VIII       07.12.              6.1 GZS                                                                      Niklas Tauber

                                   Bohnen Eintopf etc. (Spatium im Wort)                    Hannes Aigner

IX         14.12.              10.1 Kommasetzung synchron-theoretisch             Rebecca Deuschl

X          21.12.              7 Apostroph                                                              Susanne Paura & Ann-Kathrin Raab

                                   13 Ausrufe- und Fragezeichen                                  Julia Hemesath

Jahreswende 2017/2018

XI         11.01.              8 Divis                                                                        Florian Fleischmann

                                   19 Schriftspracherwerb                                            Jörg Glowka

XII        18.01.              11 Doppelpunkt                                                        Michael Birth

XIII       25.01.              12 Anführungszeichen                                              Linghe Li        

XIV       01.02.              21 Abkürzungs- und Auslassungspunkte                  André Radtke

XV        08.02.   

 

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